Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) kommt an allen Eichen-Arten der Gattung Eiche vor: Stieleiche, Traubeneiche und Roteiche.
Der Eichenprozessionsspinner tritt in warm-trockenen Regionen auf und bevorzugt lichte Eichenwälder, Bestandesränder und Einzelbäume, in Trockenjahren auch in Massenvermehrungen.

 

Neben den Fraßschäden liegt die eigentliche Schadwirkung des Eichenprozessionsspinners in den gesundheitlichen Auswirkungen der giftigen Raupenhaare auf den Menschen. Die Haare der Raupen führen beim Menschen zu Allergien. Gesundheitliche Beschwerden durch den Eichenprozessionsspinner können während des gesamten Jahres entstehen.

 

Bekämpfung

 

Eine Bekämpfung muß dort in Erwägung gezogen werden, wo Menschen durch die Gifthaare gefährdet sind.



Vorbeugende Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner mit NeemAzal-T/S, einem Pflanzenextrakt des Neembaumes.

 

Wir bringen NeemAzal-T/S mit Hilfe einer speziellen Hochdruckspritze und der dazu passenden Zugangstechnik, entweder mit Hubarbeitsbühne oder per Seilklettertechnik, im gesamten Baum aus. Somit ist gewährleistet, dass auch bei sehr großen Eichen alle Raupen erreicht werden.

 

Sobald die Raupen den Wirkstoff aufgenommen haben stoppt ihre Frastätigkeit. Es kommt zu einem Entwicklungsstopp. Die Raupen sterben in der Regel nach ca. 7 Tagen ab.